Fleisch ist mein Gemüse
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Fleisch ist mein Gemüse

Ein Film des deutschen Regisseurs Christian Görlitz aus dem Jahr 2008, der am 17. April 2008 in den deutschen Kinos anlief.

 

Mitte der 1980er Jahre lebt der junge arbeitslose Hobbymusiker Heinz Strunk mit seiner psychisch kranken Mutter in einem Reihenhausviertel in Hamburg-Harburg. Er leidet unter seiner extremen Akne und hat, abgesehen von der depressiven Nachbarin Rosi, kaum soziale Kontakte. Als er die Gelegenheit erhält, als Saxophonist bei „Tiffany’s“ einzusteigen, einer mittelmäßigen Tanzmusik-Kapelle, die im Umland auf diversen Dorf- und Schützenfesten, in Altenheimen und auf Hochzeiten mit Stimmungsmusik unterhält, kann er sich damit zwar finanziell über Wasser halten. Er träumt aber davon, selbst geschriebene Songs zu veröffentlichen, was in seiner von Sänger Gurki straff geführten Stimmungsband unmöglich ist. Als seine Mutter zunächst vorübergehend in eine geschlossene Einrichtung kommt, kann er – bei allem Stress, der für ihn damit verbunden ist – die mütterliche Wohnung als Proberaum nutzen. Eine weitere Zusammenarbeit mit Sängerin Anja erübrigt sich, als sie zum Studium fortzieht. 'Castings' weiterer Sängerinnen, darunter der linksalternativen Jette, bleiben erfolglos. Nach dem Tod seiner Mutter und seiner Nachbarin Rosi am Tiefpunkt angelangt, ergibt sich für Heinz eine neue Chance, als er lockeren Kontakt zu einem Musikmanager knüpft, dessen alterndem Ex-Star er bei einem Feuerunfall zu Hilfe gekommen ist. Er gewinnt Jette für einen gemeinsamen Anlauf zu einem eigenen Popsong, der prompt ein Hit wird.

Diese Handlung bildet den Rahmen für einen intensiven Blick auf das mit lakonischem Humor und ironischer 80er-Jahre-Nostalgie dargestellte Milieu: Schützenfeste und andere mit Alkohol und Stimmungsmusik gesättigte Feierlichkeiten des von Durchhaltewillen und Resignation geprägten 'einfachen Volkes'.

 

Quelle: Wikipedia

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by MWA Sound, Michael W. Andreas